
Rappondi, Strozzi, Medici
07.05.2026, 18:00- 19:00 Uhr
Italienische Bank- und Handelshäuser in Spätmittelalter und Renaissance und ihre Bedeutung für die Kunst im Norden Europa
Dass die Medici und Strozzi, die Borromini und Rappondi, die Baroncelli und Giustiniani zu den wichtigsten Mäzenen der Renaissance in Italien zählen, ist bekannt. Weniger bekannt dagegen ist ihre Bedeutung für die Entwicklung der Kunst im Norden Europas, wo ihre Bank- und Handelshäuser die großen Fürstenhäuser durch die Vergabe von Krediten erst in die Lage versetzen, Kunstwerke zu erwerben und zu beauftragen. Der Vortrag setzt sich mit den Mechanismen des Bank- und Kreditwesens im 15. Jahrhundert auseinander und untersucht die wesentliche Rolle, welche italienische Kaufleute und Bankiers damals direkt und indirekt als Auftraggeber von niederländischen und deutschen Künstlern spielten.
Vortrag mit Till-Holger Borchert, Direktor Suermondt-Ludwig-Museum