Marino Marini (1901 – 1980), Reiter und Pferde

21.07.2026, 13:00- 13:15 Uhr

Lithographie
Privatbesitz Aachen

Das Verhältnis von Reiter zu seinem Pferd ist ein zentrales Motiv im Werk des italienischen Künstlers Marino Marini.
Während Reiterstandbilder traditionell Macht, Triumph und Kontrolle symbolisieren, zeigt Marini den Moment des Verlusts von Gleichgewicht und Sicherheit.
Vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche und Erfahrungen des 20. Jahrhunderts wird der Sturz des Reiters zu einem eindringlichen Sinnbild für die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz.
Die Kunstpause lädt dazu ein, Marinis Bildsprache kennenzulernen und zu entdecken, wie ein historisches Herrschaftssymbol in der modernen Kunst eine neue Bedeutung erhält.

Diese Kunstpause findet im Rahmen der Wechselausstellung „Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst“ statt.

Mit Wibke Birth

 

 

 

 

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Info

Adresse

Suermondt-Ludwig-Museum
Wilhelmstraße 18
52070 Aachen

Tel: +49 241 47980-40