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SUMMARY:Richard Graf Coudenhove-Kalergi und seine Vorstellungen vom vereinten Europa
DESCRIPTION:Eintritt frei.\nRichard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi steht 1950 als erster Preisträger am Anfang der Geschichte des Karlspreises. Er steht mehr noch am Ursprung einer europäischen Idee\, die bis heute nachwirkt\, die „Vereinigten Staaten von Europa“\, allerdings noch ganz anders konzipierte\, als sich der Vereinigungsprozess dann im „Europa der Institutionen“ ausgestaltete. Anlässlich des 75. Karlspreis-Jubiläums im letzten Jahr haben sich die Route Charlemagne und das Historische Institut der RWTH Aachen in einer Tagung Coudenhove-Kalergis und seiner Idee von Paneuropa angenommen. Der jetzt vorliegende Tagungsband versammelt Beiträge aus der aktuellen Forschung\, die zentrale Aspekte des Denkens und Handelns Coudenhove-Kalergis einordnen\, die Karlspreisverleihung als erinnerungspolitischen Moment analysieren und nach der Aktualität seiner Entwürfe vor dem Hintergrund heutiger EU-Krisen fragen. Es besteht die Möglichkeit zum Erwerb des Bandes. Die Herausgeber Ines Soldwisch und Frank Pohle signieren auf Wunsch gerne.
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SUMMARY:ART STORIES mit Willi Blöss
DESCRIPTION:Willi Blöss\, Aachener Texter und Zeichner\, Deutscher Biographiepreis 2012\, stellt seine illustrierten Künstler-Porträts vor – eine Bilderreise durch die 30-jährige Geschichte einer einzigartigen deutschen Comic-Reihe aus Aachen und Vorstellung des gerade erschienenen 48. Titels von Willi Blöss über die französische Kollegin Claire Bretécher.\nZum ersten Mal in Berührung mit Künstler-Themen kam Willi Blöss 1996 (damals noch Lehrbeauftragter für “graphisches Erzählen” an der Aachener FH für Design\, Boxgraben). Angeregt von einem Sammler von Fluxus-Kunst aus Wiesbaden entwickelte er zusammen mit dem Zeichner Bernd Jünger die kurzweilige Comic-Biographie „Joseph Beuys – Der lächelnde Schamane“\, die 1998 als Privatdruck des Sammlers erschien.\nBlöss ließ die Idee nicht mehr los. Er recherchierte eigenverantwortlich weiter zu berühmten Künstlern aus sechs Jahrhunderten\, textete und wurde schnell auch alleiniger Zeichner der Reihe “Comic Biografie”. Nur am Anfang hat er 6 Titel mit befreundeten Grafikern realisiert.\nAb 2002 erscheinen die 32-seitigen Hefte mit Künstler-Porträts im DIN A-6-Pocketformat beim Willi Blöss Verlag – für jeden erschwingliche\, grafisch virtuose Broschüren mit hohem Unterhaltungswert und Erkenntnisgewinn für alle Altersklassen\, schul- und museumstauglich. Bis Januar 2026 sind 48 Titel erschienen. Die Reihe wird mit ein bis zwei neuen Titeln pro Jahr fortgesetzt.
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SUMMARY:Textiler Kirchenschmuck der Aachener Domkirche
DESCRIPTION:Die Textilrestauratorin Monica Paredis-Vroon berichtet aus ihrer beruflichen Praxis\, und stellt vor\, welche Paramenten und weiterer textiler Kirchenschmuck für die Liturgie im Aachener Marienstift benötigt wurde. Sie gibt einen Einblick in die reichhaltigen Bestände der Aachener Domkirche. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Lesung Thomas Hettche: Sinkende Sterne
DESCRIPTION:Lesung im Rahmen des 25. Literarischen Sommers\nThomas Hettche erzählt\, wie er nach dem Tod seiner Eltern in die Schweiz reist\, um das Ferienhaus zu verkaufen\, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Doch was realistisch beginnt\, wird schnell zu einer fantastischen\, märchenhaften Geschichte\, in der nichts ist\, was es zu sein scheint. Ein Bergsturz hat das Rhonetal in einen riesigen See verwandelt und das Wallis zurück in eine mittelalterliche\, bedrohliche Welt. Sindbad und Odysseus haben ihren Auftritt\, Sagen vom Zug der Toten Seelen über die Gipfel\, eine unheimliche Bischöfin und Fragen nach Gender und Sexus\, Sommertage auf der Alp und eine Jugendliebe des Erzählers.\n» ein großartig komplexes Buch voller Erinnerungen\, essayistischer Passagen und Landschaftssagen « _ Christoph Schröder\, Tagesspiegel\nThomas Hettche\, geboren 1964\, schreibt Essays und Romane. Letztere wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch lange Jahre journalistisch tätig und unterrichtete an Universitäten. \nVeranstalter: Kulturbetrieb der Stadt Aachen/Veranstaltungsmanagement in Kooperation mit der Buchhandlung Schmetz am Dom\nEintritt: 10 € / 5 € (erm.)\, Festivalkarte 2024: 35 € / 20 € erm.) zzgl. 1 €/Veranstaltung (Reservierung erforderlich)\nOnline: www.literarischer-sommer.eu\, per Mail: tickets@literaire-zomer.eu\, per Telefon: +49 (0)163 9275658 oder Buchhandlung Schmetz am Dom\, Münsterplatz 7-9\, 52062 Aachen\, Tel.: 0241 31369
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SUMMARY:Alkuin\, Angilbert und Karl der Große ca. 790–801
DESCRIPTION:Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Karolingisches Aachen“ der RWTH im Auditorium des Centre Charlemagne.\nMit Prof. Dr. Dietrich Lohrmann. Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich. \nThemen des Vortrags sind Alkuins Abschied aus seinem Aachener Haus Ende 796 und seine danach aus Tours übersandten Proteste gegen eine „neue Garde“ jüngerer Königsberater\, die sogenannten pueri aegyptiaci\, sein. Mehrere am Hof verbliebene Schüler Alcuins gerieten in den Strudel des ausschweifenden Lebens am Hof\, an dem selbst die Königstöchter und Karls ältester Sohn partizipierten. Einfluss auf die neue Lebensfreude hatten einerseits die seit dem Frühjahr 796 gemeldeten militärischen und diplomatischen Erfolge\, andererseits die Ankunft einer neuen „epikureischen“ Lebensphilosophie in Gestalt des Naturgedichtes des römischen Dichters Lukrez. Am Hof diskutierte man über die Frage der Schöpfung aus dem Nichts und die Herkunft der Seele\, beides Themen\, die man schon am Anfang des lukrezschen Gedichtes fand. \n 
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SUMMARY:„Neues vom Katschhof“ – Vortrag von Stadtarchäologe Andreas Schaub
DESCRIPTION:Im Rahmen der Vorbereitungen für die Neupflanzung eines Baumes konnten bei archäologischen Untersuchungen auf dem Katschhof Ende 2023 spannende neue Funde gemacht werden: mehrere frühmittelalterliche Fundstücke – unter anderem einen Silberdenar Karls des Großen und Hinweise auf die Verarbeitung von Bergkristall\, Abfälle einer frühneuzeitlichen Werkstatt für Rosenkränze und Reste eines noch unbekannten Bauwerks der karolingischen Pfalz. Die Archäologen konnten auch insgesamt neue Erkenntnisse über die Geschichte des Katschhofs als Platzanlage gewinnen und stießen auf Spuren der Belagerung Aachens von 1248\, als Wilhelm von Holland die Pau aufstauen ließ\, um die Einwohner zur Kapitulation zu zwingen. Bis auf den Katschhof stand da schon das Wasser! \nStadtarchäologe Andreas Schaub wird die Funde nun näher erläutern und in den größeren stadtgeschichtlichen Rahmen einbetten. \nDie kleine Blickpunkt-Ausstellung „Neue Funde vom Katschhof“ ist noch bis einschließlich 14. Januar 2024 während der Öffnungszeiten im Foyer des Centre Charlemagne zu betrachten; Eintritt wird nicht erhoben. Danach gehen die Funde in die Bearbeitung\, während die Grabungen in der Baumgrube fortgesetzt werden. \nDer Eintritt zum Vortrag ist frei.
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SUMMARY:Neues über Alcuin\, König Karl und Aachen 769-800
DESCRIPTION:Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Karolingisches Aachen“ der RWTH im Auditorium des Centre Charlemagne.\nMit Prof. Dr. Dietrich Lohrmann. \nDas erste Treffen Karls und Alcuins fand nicht erst\, wie lange behauptet\, 781 in Parma statt\, sondern schon im Winter 768/69\, wahrscheinlich in Aachen. Ein Königspalast\, zumindest Königssaal und ein fester Turm sind damals schon vorauszusetzen\, gemeinsame Badeerlebnisse ebenfalls.\nGenaue Lektüre von Alcuins Briefen und Gedichten bringt Weiteres ans Licht: ein schlechtes Verhältnis zu Petrus Pisanus\, ein zunächst gutes\, dann angespanntes Verhältnis zu Karls „Schwiegersohn“ Angilbert\, der aus Italien Reliquien und handschriftliche Bücher heranschaffte und zu Alcuins Abgang vom Hof Ende 796 beigetragen haben dürfte. Der Streit zwischen den beiden wichtigsten Beratern des Königs betraf die Auswahl der jungen Berater des Königs (pueri aegyptiaci)\, aber auch das seit 796 zunehmend „ausschweifende“ Hofleben mit Theateraufführungen\, die Alcuins Protest hervorriefen. Alcuins Schüler Fridugis übernahm den Kampf gegen eindringende Vorstellungen einer Weltentstehung aus dem Nichts\, die mit der ältesten Abschrift von Lukrez‘ Naturgedicht De natura rerum zusammenhängen dürften. Anzusprechen ist auch der Anteil Alcuins an der Planung der neuen Pfalzkirche. \n 
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SUMMARY:Vortrag: Neue archäologische Erkenntnisse am Fischmarkt
DESCRIPTION:Andreas Schaub (Stadtarchäologie Aachen): \nDas Centre Charlemagne lädt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Karolingisches Aachen zum Vortrag ein: \nNeue archäologische Erkenntnisse am Fischmarkt \nIm Frühjahr 2022 kam es am Fischmarkt zu archäologischen Untersuchungen. Anlass waren Leitungssanierungen des Brunnenssowie die Erstellung einer neuen Baumpflanzgrube.\nTrotz der Kleinräumigkeit des Eingriffs war die Dichte der erzielten Ergebnisse erstaunlich. Neben einer Genese der verschiedenen Brunnen\, die an dieser Stelle seit dem Mittelalter standen\, wurden Hinweise auf alte Pauleitungen bis zurück in die merowingisch-karolingische Zeit entdeckt. Noch spannender – weil seltener – sind aber Bauspuren aus der Übergangszeit von der spätrömischen Epoche bis zur Entstehung des Fischmarktes als Platz in der Karolingerzeit. Der Vortrag beschreibt beispielhaft eine detektivische Spurensuche in Aachens Untergrund\, die zur Erhellung unserer Geschichte beiträgt. \nEintritt frei!
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SUMMARY:Dreiländereck – Leben über Grenzen hinweg
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion im Auditorium des Centre Charlemagne \nDreiländereck – Leben über Grenzen hinweg \nÜber Grenzen hinweg arbeiten\, leben\, lieben\, studieren – für viele Menschen im Dreiländereck Deutschland\, Belgien und Niederlande ist das Alltag. Unsere Gäste sprechen über ihre ganz persönlichen Grenzgeschichten. \nbitte hier anmelden (da Plätze begrenzt):\nAnmeldeformular \nAn der Podiumsdiskussion nehmen teil:\nDr. Herbert Ruland\, Sozialwissenschaftler\, Autor und Bildungsreferent\, Wissenschaftlicher Leiter a. D. von GrenzGeschichteDG an der Autonomen Hochschule in der deutschsprachigen Gemeinschaft\, Eupen\,\nGer Essers\, Experte für grenzüberschreitendes Arbeiten\, ehem. Vorstandsmitglied der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft zu Aachen e. V. und Vorstandsmitglied Stichting Geen Grens\,\nOlaf Müller\, Leiter Kulturbetrieb der Stadt Aachen\, Kriminalautor und\nLaura Loeters\, Niederländische Musikerin\, lebt in Antwerpen\, Mitglied der Band „The Day“.\nGesprächsleitung:\nDr. Gabriele Uelsberg\, Mitglied des Präsidiums der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen. \nMusikalischer Abschluss: Ca. 30-minütiges Konzert der Band „The Day“\, bestehend aus Laura Loeters aus Antwerpen/Belgien und dem in Hamburg lebenden Gregor Sonnenberg.\nDas Duo bezeichnet sich selbst als „eine internationale Fernbeziehungskonstellation\, einen fast schon feierlich ausgedrückten paneuropäischen Gedanken der Vereinigung“. \nDie Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Museum Mobil“: \nAuf der Suche nach der Geschichte unseres Landes besucht das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit seiner Ausstellung „MuseumMobil. Wir suchen Ihre NRW-Geschichte“ in den kommenden Jahren alle 53 Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen. „MuseumMobil“\, vom 14. bis 23. Oktober 2022 in Aachen zu Gast (Markt und Centre Charlemagne)\, lädt alle ein\, Geschichten aus unserem Land neu zu entdecken und sich mit der eigenen NRW-Geschichte am Aufbau der Sammlung des neuen Hauses zur nordrhein-westfälischen Landesgeschichte in Düsseldorf zu beteiligen. \n 
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